Genomweite Suche nach Mikroaberrationen: Array-CGH
Array-CGH erweitert die zytogenetische Analyse um die Vorteile der DNA-Chip Technologie:
Auflösung, Präzision und Throughput.
So entdeckt man dank dieser Screening-Technologie neben klassischen Mikrodeletionssyndromen zunehmend submikroskopisch kleine Abberationen als die Ursache von monogenetischen Erkrankungen.
Anstatt kultivierter Lymphozyten, wie bei der Zytogenetik, wird die aCGH-Analyse mit einer DNA-Probe des Patienten durchgeführt. Das Prinzip der Analyse ist die Detektion der Signalunterschiede der mit Fluoreszenz markierten Kontroll- und Patienten-DNAs, die auf einem Chip hybridisiert computergestützt ausgewertet werden.
Anwendungen der Array-CGH
Autismus
Unspez. Entwicklungsverzögerung
Mentale Retardierung
Anzahl positiver Patienten
Zytogenetik: 5%
Subtelomerdeletionen: 5%
aCGH: 10-15% (bei Auflösung von ca. 1MB)
Komplexe kongenitale Fehlbildungen und Dysmorphien
Extakte Bestimmung von Bruchpunkten bei mikroskopisch sichtbaren Abberationen
Pränatale Diagnostik
