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Name: Zerebrotendinöse Xanthomatose / CTX / Zerebrale Cholesterinosis
OMIM: 213700
Gen, Region: CYP27A1
Hintergrund

Die zerebrotendinöse Xanthomatose (CTX) ist eine Lipidspeicherkrankheit, die sich im Kindesalter durch chronische Diarrhoe und Katarakte, bei Erwachsenen durch Xanthome vor allem an den Achillessehnen und durch langsam progressive neurologische Störungen manifestiert. Neurologische Symptome sind u. a. Epilepsie, kognitive Defizite, spinocerebelläre Ataxie und sensomotorische Polyneuropathie. Die Lebenserwartung ist kaum beeinträchtigt.

CTX entsteht durch einen Defektes der hepatischen mitochondrialen Steroid-27-hydroxylase. Durch vermehrte Urin-Ausscheidung von Galle-Alkoholen bei gleichzeitigem Mangel an physiologischen Gallensäuren in der Galle akkumulieren Cholestanol und Cholesterol in verschiedenen Geweben. Der Nachweis einer erhöhten Cholestanolkonzentrationen im Serum erlaubt die Diagnose, die zusätzlich molekulargenetisch gesichert wird.

Die Prävalenz wird auf etwa 1:50.000 in der kaukasischen Bevölkerung geschätzt.

Genetik

Die CTX wird autosomal rezessiv vererbt. Bei über 90% der Betroffenen findet man Mutationen im Gen CYP27A1. Etwa 6% der Mutationen sind Deletionen. Viele der bisher gefundenen Punktmutationen betreffen splice sites. Etwa 20% sind Nonsense-Mutationen, die zu einem vekürzten, funktionslosen Protein führen, während bei den etwa 45% Missense-Mutationen ein abnormales, funktionsgestörtes Protein entsteht.

Methodik

Sequenzierung des Gens CYP27A1 (9 Exons).


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